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Afrika- Kontinent am Abgrund oder im
Aufbruch?
Grafenau. Die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Bruni Irber referierte vor den Jusos im Unterbezirk im Waldlerstüberl beim Bauer Franz zu ihrem Herzensanliegen Afrika. Als Mitglied des Auswärtigen Ausschusses war Irber für Ostafrika zuständig und konnte so bei einigen Besuchen die vielen Facetten Afrikas kennenlernen: So ist Afrika nicht nur ein Kontinent der Katastrophen, sondern bietet vielfältige Naturschönheiten, hat im Boden wertvolle Rohstoffe verborgen und ist insbesondere durch seine vielen jungen Menschen geprägt. "Das Gesicht Afrikas ist jung - und das ist auch die große Chance für den gesamten Kontinent", erzählte Irber von ihren Begegnungen mit vielen zuversichtlichen jungen Menschen. Dann ging Irber auf verschiedene Regionen Afrikas ein: So gebe es auch durchaus positive Beispiele für Entwicklung in Afrika, wie die Regierung in Ruanda, die sich sehr bemüht zeigt, die vielen Probleme nach dem Genozid zu bewältigen. In anderen Ländern wie dem Kongo oder im Sudan sei die Lage aber aktuell sehr gespannt. Die Bestrebungen einiger großer Konzerne in vielen Staaten Afrikas riesige Ländereien aufzukaufen, um diese dann nach einer totalen Ausbeutung wieder an die heimische Bevölkerung zurückzugeben, verurteilte Irber scharf. Das Ziel deutscher Entwicklungshilfe müsse es sein, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Irber nannte die Verteilung von sogenannten landwirtschaftlichen „Starter-Kits" im Kongo als Beispiel. Aber auch die direkte Unterstützung der Staaten müsse Bestandteil deutscher Entwicklungshilfe sein, zeigte sich Irber enttäuscht über Ansätze des FDP-Ministers im Entwicklungshilfeministerium Dirk Niebel. Gäste des Vortrages waren auch die Grafenauer SPD-Vorsitzende Hilde Greiner und die SPD-Unterbezirksvorsitzende Rita Hagl.

v.l. Manuel Dull, Marcus Reinert, Amadou Sow, Anna Hagl, Bruni Irber, Rene Gomm, Michael Hagl und Rita Hagl
Der SPD-Unterbezirk Deggendorf -Freyung-Grafenau war eigens mit einem Bus angereist, um dabei zu sein, als mit der Anti-Atom-Menschenkette durch Münchens Innenstadt die Menschen am Samstag ein klares Zeichen gegen die atomlobbyfreundliche Politik von CSU und FDP gesetzt haben. Nahezu fünfzigzehntausend Menschen kamen nach München und zeigten den Merkels, Seehofers und Westerwelles dieser Welt, worauf es wirklich ankommt: auf eine saubere und sichere Zukunft! Menschen aus ganz Bayern, Süddeutschland und aus Österreich waren auf den Beinen, um gegen das Sicherheitsrisiko Atomkraft auf die Straße zu gehen. „Der Widerstand war gewaltig und man kann nur hoffen, dass unsere Staatsregierung diesen Protest ernst nimmt, anstatt ihn wie andere unter den Tisch zu kehren. Klar ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung in Bayern und in ganz Deutschland gegen die ungebremste Atompolitik von Schwarz-Gelb ist" äußerte sich die Unterbezirks- und Kreisvorsitzende Rita Hagl. Mit einer Demonstration, wie es sie in Bayern kaum gegeben hat, wurde dies auch von tausenden SPD Mitgliedern am Samstag gezeigt. Unter ihnen war auch der SPD Landesvorsitzende Florian Pronold, der erfreut war, dass Rita Hagl mit ihrem Unterbezirk und den Jusos unter der Führung von Anna Hagl und Bettina Blöhm sich aktiv in die Demonstration und die anschließende Menschenkette einreihten.

Jusos-FRG sammeln Unterschriften für die Beibehaltung des Atomausstieges
FRG - Wer in den Letzten Wochen auf den drei Stadtplätzen unterwegs war hat es mitbekommen, die Jusos- FRG haben Unterschriften gesammelt, um die von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke zu verhindern. Dafür haben sich die Jungpolitiker eigens T-Shirts zum Thema angefertigt und waren mit viel Material zum Atomausstieg in den Städten unterwegs. Ebenfalls bei der Aktion dabei waren die jeweiligen SPD-Ortsvorsitzenden, sowie SPD-Kreisvorsitzende Rita Hagl. Mit ihrer Aktion unterstützten die Jusos aus dem Landkreis die Massenpetition der SPD-Landtagsfraktion, die die bayerische Staatsregierung auffordert, sich für den Atomausstieg bis 2020, wie er beschlossen ist, einzusetzen.
FRG-Jusos starten politischen
Stammtisch
Treffen jeden ersten Freitag im Monat - Jeder ist herzlich willkommen!
Treffen jeden ersten Freitag im Monat - Jeder ist herzlich willkommen! FRG Die Landkreis-Jusos veranstalten seit April einen monatlichen Stammtisch. Jeden ersten Freitag im Monat wollen sich die Jungpolitiker der SPD zu einem Stammtisch treffen, zu dem die ganze Bevölkerung herzlich eingeladen ist. „Wir wollen jeden Monat in ein anderes Gasthaus im Landkreis gehen um so überall präsent zu sein.", so Juso-Kreisvorsitzender Stephan Köberl. Den Anfang machten die Jusos im La dolce Vita in Freyung. Am 7. Mai will man sich um 20 Uhr im Gasthaus Weber in Spiegelau-Langdorf treffen. Bei dem Stammtisch soll sowohl über politisch aktuelle Themen diskutiert werden, aber auch die Geselligkeit soll nicht zu kurz kommen. Juso-Kreisvorsitzende Anna Hagl erhofft sich von den Stammtischen vor allem, dass man so die Jugend erreichen kann: „Ich glaube mit unseren Stammtischen haben wir die Chance, die jungen Leute für die Politik zu begeistern. Beim ersten Stammtisch hatten wir bereits Gäste, die nicht Mitglied bei uns sind und es war interessant mit ihnen zu reden und zu erfahren was sie von der momentanen politischen Situation halten und welche Erwartungen sie an die Politik haben." Beim ersten Stammtisch in Freyung war das Thema der Atomausstieg und die geplante Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. „Gerade im Hinblick auf die Massenpetition der SPD-Landtagsfraktion zum Thema Atomausstieg, für die wir ja in FRG Unterschriften gesammelt haben, war das Thema schnell gefunden. Außerdem müssen wir in FRG ja immer ganz hellhörig sein, wenn es um Atomkraft geht. Die Laufzeitverlängerung ist schnell beschlossen, aber wohin mit dem Müll? Darüber macht sich keiner Gedanken und Saldenburg als Atommülllager ist nicht vom Tisch!", erklärt Stephan Köberl.
FRG - Schon fast traditionell geworden sind die Nikolaus- und Osterhasenaktionen der Landkreis-Jusos. Auch heuer verteilten die Jungpolitiker zusammen mit der SPD-Unterbezirksvorsitzenden Rita Hagl am Gründonnerstag wieder Osterhasen aus Schokolade auf den drei Stadtplätzen in Grafenau, Freyung und Waldkirchen. Selbst die widrigen Wetterverhältnisse und Schneefall konnten die Jusos nicht davon abhalten, sich in den Städten zu verteilen und 600 kleine Aufmerksamkeiten an die Mitbürger, die noch die letzten Ostereinkäufe erledigten, zu verschenken. Relativ schnell waren alle Osterhasen an den Mann gebracht und die Jusos freuten sich von den Leuten fast ausschließlich positive Reaktionen bekommen zu haben. „Es ist uns wichtig, den Menschen auch einmal im Alltag eine kleine Freude zu bereiten.", so Juso-Kreisvorsitzender Stephan Köberl und seine Kollegin Anna Hagl meinte: „Wie man am Wetter sieht, sind die Jusos immer da, auch wenn es schwierig ist, lassen wir uns nicht davon abbringen, unsere Ziele zu verfolgen." Die Jusos werden auch in Zukunft diese Aktionen weiterführen.
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